Kurzfilm

"Nimm mich" von Anaïs Barbeau-Lavalette und André Turpin

"Prends-moi" / "Nimm mich", Anaïs Barbeau-Lavalette, André Turpin

Seit kurzer Zeit arbeitet Mani als Pfleger in einem Behindertenheim. Dort kümmert er sich um die Bedürfnisse der Bewohner wie etwa die tägliche Körperpflege. Es gehört aber auch zu seinen Aufgaben, die Bewohner im sogenannten „Intimitätszimmer“ zu betreuen, in dem sie Sex haben können. Die Situation und die ihm auferlegten Aufgaben sind ihm mehr als unangenehm, und er bittet um ein Gespräch mit seiner Vorgesetzten…

Anaïs Barbeau-Lavalette, Jahrgang 1979, ist sowohl Schauspielerin als auch Filmemacherin und stammt aus der Region Quebec. Sie ist die Tochter der Regisseurin Marion Barbeau und des Kameramanns Philippe Lavalette. Als Filmemacherin bekannt wurde sie in erster Linie durch ihren ersten Spielfilm "Le Ring" (2007).

André Turpin wurde 1966 geboren und studierte an der Concordia University. Schon mit seinem ersten Kurzfilm "Comme hier matin" (1987) machte er auf sich aufmerksam und ist seither ein sehr gefragter Kameramann, zuletzt in "Mommy" von Xavier Dolan. Sein Talent stellte er auch in dem Kurzfilm "Ina Litovski" unter Beweis, wo er zusätzlich als Koregisseur tätig war.