Kurzschluss

"Geister, die ich rief" von Lena Knauss

Geister, die ich rief
Geister, die ich rief Geister, die ich rief Geister, die ich rief

Anlässlich des Todes ihres Vaters kehrt Johanna (Lisa Carlehed) mit ihrem deutschen Mann August (Stephan Szàsz) und ihrer Tochter Alva in ihr Heimatdorf im schwedischen Wald zurück. Dort taucht unerwartet ihre ehemalige unglückliche Liebe Elis (Ola Rapace) auf, den sie jahrelang nicht gesehen und beinahe vergessen hatte. Elis bedrängt Johanna, sich erneut auf ihn einzulassen. Das, was Johanna immer so sehr wollte, scheint auf einmal möglich. Doch zu spät. Johanna hat sich inzwischen eine glückliche Familienidylle geschaffen, die sie vehement zu bewahren versucht. Doch die wieder aufkeimende Leidenschaft für Elis und die Verheißung auf das erträumte Leben lassen Johannas Zweifel immer größer und ihren Widerstand immer geringer werden. Johanna stellt ihre Loyalität, ihre Verantwortung als Mutter und ihr ganzes Lebensmodell in Frage, bis sie schließlich trotz aller Selbstverachtung bereit ist, alles über Bord zu werfen…

Lena Knauss wurde 1984 in Böblingen geboren. Während ihrer Schulzeit schrieb sie als freie Mitarbeiterin für die Böblinger sowie die Stuttgarter Kreiszeitung, verfasste Drehbücher und hospitierte 2004 am Berliner Maxim Gorki Theater. 2005 begann sie ihr Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fach Szenische Regie. Ihre beiden Filme "Kirschrot" (2007) und "Streiflichter" (2009) feierten jeweils auf den Hofer Filmtagen Premiere. 2012 hat sie mit dem in Schweden gedrehten Film "Geister, die ich rief" ihr Regiestudium abgeschlossen.