Sonntag, 21. Dezember um Mitternacht

Der kürzeste Tag

Chronemics Bird

Et oui! Exklusiv zeigen wir euch Filme von Charley Bowers: Eine rätselhafte und verkannte Persönlichkeit des frühen amerikanischen Kinos.

Now you tell one 3

Bowers mischt Animation mit Realbild-Aufnahmen und schafft verblüffende und skurrile Szenen, die nie zuvor in ähnlicher Weise zu sehen waren! Alles in schwarz/weiß…

Weitere Infos: www.kurzfilmtag.com, www.lobsterfilms.com

 

 

Court-Circuit Le Magazine 724 Le Jour Le Plus Court/ Der Kürzeste Tag
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Passend dazu und passend zum Thema „Black Humor“ die Animationen, die unser Nachtprogramm begleiten: Sie kommen aus der Feder des Londoner Animations-Studios Animade.

Schwarzhumorige Geschichtchen, über den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit…

Mehr Infos: animade.tv

 

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Kurzschluss - Das Magazin Kurzschluss - Das Magazin Kurzschluss - Das Magazin

 

Das perfekte Restaurant

Kurzer Stummfilm von Charley Bowers, 24 Minuten, Frankreich 1926, Erstausstrahlung

Charley arbeitet als Tellerwäscher in einer Restaurantküche; seine Kollegen verlassen ihren Arbeitsplatz und Charley muss nun allein den Laden schmeißen. Da erfindet er eine Maschine, die alle Vorgänge übernimmt, vom Kochen bis hin zum Servieren der Speisen… Charleys geniale Erfindung mag mit Recht als Vorläufer der Fütterungsmaschine von Chaplins „Moderne Zeiten“ betrachtet werden.

He done his best

 

 

Claudiu and the Fish

Kurzfilm von Andrei Tanase, 16 Minuten, Deutschland 2013, Erstausstrahlung

Claudiu, Ende zwanzig, arbeitet an der Fischtheke eines Supermarktes. Er gibt sich Mühe, auch wenn er seine Arbeit im Grunde nicht wirklich mag. Eines Tages beginnt einer der in einem viel zu kleinen Bassin zusammengepferchten Karpfen, mit menschlicher Stimme zu husten, als Claudiu ihn aus dem Wasser holt. Claudiu ist erschüttert und will für seine Fische größere Becken. Der Chef lehnt vehement und arrogant ab. Claudiu rächt sich, indem er telefonisch eine Bombendrohung absetzt. Dabei bedenkt er jedoch nicht, dass bei einem Bombenalarm auch der Strom im Geschäft und somit die Sauerstoffpumpe abgestellt wird…

Claudiu and the Fish

Der gebürtige Rumäne Andrei Tanase arbeitet als Drehbuchautor und Filmemacher. „Claudiu and the Fish“ ist sein erster Kurzfilm.

 

Eine Nacht auf dem See

Animationsfilm von Lizete Murovska, 4 Minuten, Frankreich 2013

Madeleine ist eine Frau mit starken Gefühlsschwankungen, die, wie immer, Angst hat. Ihr Mann Henri ist introvertiert und versucht, wie immer, den Problemen aus dem Weg zu gehen. Da sie seit 20 Jahren ein Paar sind, sind sie es gewohnt zu streiten. Aber eines Nachts endet eine ihrer Streitereien tragisch …

Une nuit sur le lac

Lizete Murovska ist gebürtige Lettin und studierte an der Baltischen Film- und Medienhochschule. Im Anschluss kam sie zum Studium nach Frankreich. „Eine Nacht auf dem See“ ist ihr Abschlussfilm an der renommierten Hochschule für Animationsfilm La Poudrière. Weitere Filme von ihr sind „My dad collects cats“ (2010) und „Carrousel“ (2012).

 

Drunter & drüber

Kurzfilm von Philipp Löhle, 8 Minuten, Deutschland 2013, Erstausstrahlung

Eine bekannte Situation – ein One-Night-Stand. Der Morgen danach. Eine Frau, ein nackter Rücken. Sie steht auf und geht. Das Glucksen der Kaffeemaschine tönt. Jonas erwartet freudig die Rückkehr seiner Nachtbekanntschaft. Stattdessen sieht er sich mit einem Mann konfrontiert, der ihn des Einbruchs bezichtigt, die Polizei ruft und ihn abführen lässt. Als sich erneut der Schlüssel im Türschloss dreht und die Frau die Wohnung betritt, erfährt auch der Zuschauer, wer welches Spiel gespielt hat.

Drunter und Drüber

Philipp Löhle, Jahrgang 1978, ist in Baden-Baden aufgewachsen. Er studierte Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft sowie deutsche Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums. Sein Stück „KAUF-LAND“ wird 2005 vom Theater Erlangen uraufgeführt. Er ist außerdem als Journalist und Filmemacher tätig.

 

Nein, du übertreibst

Stummfilm von Charley Bowers, 22 Minuten, Frankreich 1926, Erstausstrahlung

„Now you tell one“  gilt als Bowers erfolgreichster und bekanntester Film. Charley berichtet in einem „Lügenclub“ von einem Zaubertrank, der alles Mögliche an Pflanzen wachsen lässt. Als auf einer Farm eine Mäuseplage herrscht, lässt er mithilfe seines Tranks Katzen wachsen. Doch ähnlich wie in Goethes „Der Zauberlehrling“ nehmen die Geschehnisse eine unerwartete Wendung…

Now you tell one

 

 

Kavinsky

Kurzfilm von Daniel Schraner, 13 Minuten, Deutschland 2011, Erstausstrahlung

Sven, ein junger Mann Anfang zwanzig, möchte seine neue Freundin Eva, eine gleichaltrige junge Frau russischer Abstammung, zum Essen ausführen. Allerdings muss er sie in ihrem Elternhaus abholen und sich dort ihrem Vater Herrn Kavinsky stellen. Dieser zeigt sich misstrauisch und bringt Sven mit einem kuriosen Fragespiel ins Schwitzen, während Eva auf sich warten lässt.

Kavinsky

Daniel Schraner wurde 1982 in Luzern, Schweiz, geboren. 2007 nahm er das Studium im Fach Film/Video am SAE Institute (School of Audio Engeneering) in Zürich auf. Seitdem hat er an verschiedenen Schweizer Filmprojekten mitgearbeitet. Zurzeit ist er als Freischaffender für Film- und Werbeproduktionen tätig.

 

Blackstory

Kurzspielfilm von Stefan Brunner und Christoph Brunner, 30 Minuten, Österreich 2011

Max liebt Lucille, Lucille spielt mit Gabriel, Gabriel kommt Fred in die Quere, Fred hat ein Problem mit Sylvester, Sylvester schläft mit Lucille, Lucille braucht Max und Max trifft Fred. Eine höllische Konstellation in einer pechschwarzen Nacht, die auf nur eine einzige Sache hinausläuft: den Tod. Doch wie kommt es dazu?

„Blackstory ist ein Lateral, die paradox anmutende Lösung eines Rätsels deren Sinn erst erkundet werden muss.“ (facebook-Seite des Kurzfilms „Blackstory“)
Die Brüder Stefan und Christoph Brunner, beide Absolventen der Filmakademie Wien, stellten den Thriller „Blackstory“ gemeinsam auf die Beine. 2007 wurde ihr Projekt bereits als Bestes unverfilmtes Drehbuch auf dem Filmfestival der Filmakademie Wien ausgezeichnet.

Blackstory

Stefan Brunner wurde 1976 in Bern geboren. Nach einem Germanistikstudium, begann er 2001 Regie an der Filmakademie Wien zu studieren und ist seit 2004 freischaffender Drehbuchautor. Christoph Brunner wurde 1978 in Linz geboren und studierte ab 1997 an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Ebenfalls 2001 begann er ein Regie- und Kamerastudium an der Filmakademie Wien. Heute arbeitet er freischaffend.

 

Schlaflos

Stummfilm von Charley Bowers, 11 Minuten, Frankreich 1940/41, Erstausstrahlung

In elf Minuten wird aus dem Leben einer Mäusefamilie erzählt, die sich ihre Wohnung im Inneren einer Wand eingerichtet hat. „Sleepless Night“ war wahrscheinlich mit einem Soundtrack und/oder Toneffekten versehen – die Tonspur ist jedoch nicht erhalten.

Sleepless Night

 


Gangster ohne Gewissen

Animationsfilm von Luigi Toccafondo, 15 Minuten, Frankreich 2012

Ein gewitzter Bauer schafft es, mit Hilfe seiner Frau zwei tyrannische Gangster auszutricksen. Zunächst bietet er ihnen einen Goldesel an. Als der Esel stirbt, fordern die Gangster Ersatz. Daraufhin gibt der Bauer ihnen einen Topf, der ohne Feuer kochen kann. Doch auch damit kann er sie nicht zufriedenstellen. Als sie erneut bei ihm auftauchen und ihn bedrohen, gibt er ihnen einen dritten magischen Gegenstand: Einen Strohhalm, mit dem man Tote wiederbeleben kann …

Bandits manchots

Gianluigi Toccafondo, Jahrgang 1965, ist Absolvent der Kunsthochschule von Urbino. Er kann bereits auf eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme zurückblicken und arbeitet sowohl für das italienische Fernsehen als auch für die Werbebranche. Die Zeichnungen und Grafiken seiner Filme wurden bereits mehrfach in Galerien ausgestellt. Mit seinem Kurzfilm „Die Spur des Schweins“ (1993) war er für den Goldenen Bären in Berlin nominiert und für sein 1999 entstandenes Märchen-Remake „Pinocchio“ erhielt er Preise auf den Festivals in Leipzig und Turin.

 

Der Schiedsrichter

Kurzfilm von Paolo Zucca, 15 Minuten, Italien 2008

„Der Schiedsrichter“ erzählt die Geschichte von zwei Dieben: Der eine hat auf dem Land ein Lamm gestohlen, der andere ist ein Schiedsrichter, der bestechlich war. Um für seine Sünden zu büßen, wurde der Schiedsrichter auf die Insel Sardinien verbannt, wo er nun ein Spiel der untersten Liga pfeifen muss. Die Schicksale der beiden Gefallenen kreuzen sich, was ungeahnte Folgen hat …

L'arbitre

Paolo Zucca wurde 1972 in der sardischen Hauptstadt Cagliari geboren. Er studierte zunächst Literatur in Florenz, dann Drehbuch an der  Hochschule des staatlichen Fernsehsenders RAI. Seinen Abschluss im Fach Regie machte er an der Filmhochschule NUCT in Cinecittà. Sein Kurzfilm „Der Schiedsrichter“ erhielt zahlreiche Preise, u.a. 2009 auf dem Internationalen Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand den Sonderpreis der Jury.

 

5,80 Meter

Animationsfilm von Nicolas Deveaux, 5 Minuten, Frankreich 2012

Eine Giraffenherde schreitet einen spiralförmig ansteigenden Aufgang hinauf und geht in Position. Die erste nimmt Anlauf und rennt auf ein Sprungbrett, das über einem olympischen Becken in die Luft ragt. Eine weitere Giraffe, die kopfüber von der Decke hängt, leistet Hilfestellung und schleudert die Giraffe auf dem Sprungbrett in die Luft. Eine nach der anderen nehmen die Giraffen in einem regelmäßigen Rhythmus Anlauf und absolvieren die erstaunlichsten Schrauben und Saltos, bevor sie gekonnt ins Wasser tauchen und an den Beckenrand schwimmen. Dann stellen sie sich an, um einen zweiten Sprung auszuführen …

5,80 mètres

Nicolas Deveaux ist Drehbuchautor und Regisseur von Animationsfilmen. Er studierte an der französischen Hochschule für Infographie Supinfocom, wo er 2002 als Abschlussarbeit seinen Animationsfilm „7,3 Tonnen“ („7tonnes3“) vorlegte. Der Erfolg dieses Animationsfilms über einen Trampolin springenden Elefanten erlaubte es ihm, weitere Projekte zu verwirklichen. Er entwickelte seinen realistischen Stil immer weiter und machte eine ganze Reihe über Tiere, zuletzt „5,80 Meter“.

 

Unschlagbare Eier

Stummfilm von Charley Bowers, 24 Minuten, Frankreich 1926, Erstausstrahlung

Im Zentrum des Films steht eine weitere Erfindung von Charley: Eine Maschine, die Eier bruchsicher machen kann. Als er dieses Werk Vertretern der „International Egg Shippers Association“ zeigen möchte, fehlen ihm hierfür die Eier, er muss sie also schnell besorgen. Dieses Unterfangen ist in typischer Bowers-Manier mit herrlich absurden Situationen ausgestaltet.

Egged on

 

 

Elastika ist nicht zu stoppen

Animationsfilm von Guillaume Blanchet, 4 Minuten, Kanada 2012

Elastika ist nicht wie die anderen kleinen Mädchen, denn sie besteht aus Gummibändern. Und ihre Welt ist aus Kork. Einzigartig ist auch ihre Reise, bei der sie von Gebäude zu Gebäude springt, ein Meer überquert und in den Weltraum fliegt, indem sie sich an einer Feuerwerksrakete festhält. Denn eins ist klar: Elastika ist nicht zu stoppen!

Le grand voyage d'Elastika

Guillaume Blanchet ließ sich 2003 in Quebec nieder, wo er als Werbefachmann arbeitete, nachdem er zwei Jahre lang für verschiedene Pariser Werbeagenturen gearbeitet hatte. Zehn Jahre lang arbeitete er in Montreal für verschiedene Werbeagenturen und entwickelte dabei seinen eigenen Stil. Im Laufe verschiedener Begegnungen und Dreharbeiten reifte bei ihm der Wunsch, eine andere Bildsprache zu entwickeln. Seit fünf Jahren arbeitet er daher auch als unabhängiger Filmemacher immer öfter an persönlichen Projekten. Dabei entstanden die Stopmotion-Filme „Laïka“ (2009) und „Snowmotion“ (2010) sowie der Kurzfilm „The man who lived on his bike“ (2011). Guillaume Blanchets Philosophie ist dabei immer die gleiche: einfache Ideen ohne Special Effects entwickeln, die jeder verstehen und umsetzen kann, weil sie allgemein verständlich sind.

 

Die andere Seite

Kurzfilm von Dietmar Schuch, 9 Minuten, Deutschland 2013, Erstausstrahlung

Als der schüchterne Schauspieler Robert von einem Bekannten gebeten wird, ihn auf der Arbeit zu vertreten, lehnt er nicht ab. Allerdings weiß Robert nichts Genaues über den Arbeitsalltag seines Bekannten – er soll sich einfach als "John Smith" ausgeben und den Job übernehmen. Dieser ist Synchronsprecher für Pornofilm-Produktionen. Das erfährt Robert allerdings erst, als er bereits mit der attraktiven Katja in der Sprecherbox im Studio steht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht am Ende aber alles gut aus für Robert alias John Smith.

Kurzfilmnacht "Schwarzer Humor"

Dietmar Schuch ist als Schauspieler und Regisseur von Fernsehserien tätig. Er drehte unter anderem für „Trautes Heim“ (2004), „Mannsbilder“ (2008) und „Ein Haus voller Töchter“ (2010).

 

 

 

Kein Ende in Sicht

Animationsfilm von Song E. Kim, 15 Minuten, U.S.A./Korea 2012

Eine junge Frau leidet an Magenschmerzen und hofft, dass ihr Arzt ihr weiterhelfen kann. Dieser hat allerdings nicht die geringste Ahnung, wodurch die Schmerzen verursacht werden könnten. Der Ehemann der Frau gibt vor, jeden Morgen zur Arbeit zu gehen. In Wirklichkeit versucht er – mit einem Imker-Hut auf dem Kopf – eine Schlange zu fangen, die er auf einem brachliegenden Bauplatz entdeckt hat.

Kein Ende in Sicht

Regisseurin Song E. Kim wurde in Seoul geboren, kam aber bereits als Teenager in die U.S.A. und lebt mittlerweile in Los Angeles. Sie war Schülerin an der Idyllwild Arts Academy und lernte dort unter anderem Malerei, Fotografie und Computergrafik. Im Anschluss studierte sie am California Institute of the Arts, wo sie sie ihren Master-Abschluss in Experimenteller Animation machte. Ihr erster Animationsfilm „Dinner Table“ (2006) war namentlich auf den Internationalen Animationsfilmfestivals in Ottawa und San Francisco zu sehen.

 

Schwarzer Freitag

Kurzfilm Sebastian Peterson, 3 Minuten, Deutschland 2013, Erstausstrahlung

Ein kurzer Tagesablauf mit lauter negativen Ereignissen: Kündigung, Betrug durch den Freund, Wohnungskündigung. Aber davon lässt sich die Protagonistin doch nicht ihre gute Laune nicht verderben!

Schwarzer Freitag

Sebastian Peterson, geboren 1967 in Hamburg, ist als Filmregisseur, Drehbuchautor und Animator tätig. Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Babelsberg. Sein Diplomfilm "FAKE!" erhielt 1998 den Max-Ophüls-Preis. Kurz darauf inszenierte Sebastian Peterson den Kinofilm „Helden wie wir“ nach dem Roman von Thomas Brussig. Danach arbeitete er vorrangig im Animationsfilm-Bereich.

 

Kali, der kleine Vampir

Animationsfilm von Regina Pessoa, 9 Minuten, Portugal/Frankreich/Kanada 2012

Ein kleiner Junge, der nicht so ist wie die anderen, träumt davon seinen Platz in dieser Welt zu finden: Kali ist ein Vampir und dazu gezwungen, im Schatten zu leben. Darunter leidet er und träumt davon, so zu sein wie die anderen und mit ihnen spielen zu können. Er möchte gewöhnlich sein. Er will die Wirklichkeit der anderen erleben, er möchte im Licht, in der Sonne leben und die gleichen Gefühle empfinden wie die anderen Jungen seines Alters. Heimlich sammelt er Gegenstände, die die anderen verloren oder weggeworfen haben, und hütet sie wie Schätze. Er ist zu allem bereit, um so zu sein wie sie. Auch wenn der Mond Kali zeigt, dass es schön sein kann im Dunkeln zu leben, strebt er nach einem Leben im Licht.

Kali, der kleine Vampir

Die Portugiesin Regina Pessoa wurde 1969 in Coimbra geboren. Sie studierte Malerei an der Fakultät für bildende Kunst der Universität Porto. 1992 begann sie, für das Studio „Filmógrafo“ zu arbeiten, wo sie an der Herstellung mehrerer Filme beteiligt war. 1999 stellte sie ihren ersten Film „La Noite“ (Die Nacht) her, für den sie Gipsgravuren verwendete. Sechs Jahre später folgte „Tragische Geschichte mit glücklichem Ende“, der ebenfalls mit Gravuren hergestellt ist. 2006 gewann der Film auf dem Internationalen Trickfilmfestival von Annecy den „Cristal d’Annecy“ für den besten Animationsfilm in der Kategorie „Kurzfilm“.